Zur Igelstations-Hauptseite

Gefahren für Igel

Gefahren für Igel lauern eigentlich überall, aber mensch kann diese auf ein Minimum beschränken:

Grundsätzlich gilt: vor anstehenden Gartentätigkeiten unbedingt nachschauen, ob dort ein Igel oder andere Tiere Unterschlupf gefunden haben.

Sollten Sie aus Versehen ein Igelnest aufdecken - vor allem mit Jungen darin, gilt: sofort wieder abdecken und vor weiteren Störungen schützen und beobachten Sie das Nest aus sicherer Distanz. Sollte nach mehrstündiger Beobachtung keine Igelin aufgetaucht sein, nehmen Sie die Kleinen vorsichtig aus dem Nest und setzen sie auf eine mit handwarmen Wasser gefüllten Wärmflasche legen ein Handtuch drüber und rufen Sie sofort an, wir erläutern Ihnen die Sofort-Maßnahmen und sprechen eine Zeit für die Aufnahme ab. Tel.: 04421-745399 oder Handy: 0177-4957924

INFO: Sollten Sie ein Igelbaby (blind und taub) außerhalb des Nestes sehen, ist das Nest ohne Mutter und die Igelbabys benötigen dringend menschliche Hilfe, nehmen Sie die Kleinen vorsichtig aus dem Nest und setzen sie auf eine mit handwarmen Wasser gefüllten Wärmflasche legen ein Handtuch drüber und rufen Sie sofort an, wir erläutern Ihnen die Sofort-Maßnahmen und sprechen eine Zeit für die Aufnahme ab. Tel.: 04421-745399 oder Handy: 0177-4957924

Biologisches Gärtnern ist IN! Bei neumodischen Chemiekeulen zum Düngen und Vernichten können gesundheitliche Schäden für Mensch und Tier nicht ausgeschlossen werden, außerdem wird das ökologische Gleichgewicht durcheinandergebracht. Daher verzichten Sie auf Insekten- u. Unkrautvernichter, Schneckenkorn, Kunstdünger, Giftköder, Insektizide, Herbizide, usw., es gibt auch umwelt- u. gesundheits-freundliche Alternativen.

INFO: Laut Studien kann ein Igel mit großem Glück 1 vergiftete Schnecke - gefressen innerhalb 48 Stunden - unter Umständen überleben, aber Igel wissen nicht, welche Schnecke oder Nahrung vergiftet ist , werden durch diese ebenfalls vergiftet und sterben einen qualvollen Tod. Übrigens: auch Vögel, Spitzmäuse, Maulwürfe, Blindschleichen, Kröten können vergiftete Nahrung fressen, für diese gilt das selbe wie bei Igeln.

Nicht unbedacht mit Rasenmähern, Tellersensen, Kantenschneidern und Heckenscheren loslegen! Igel schlafen gern unter Sträuchern, in Hecken oder im hohen Gras - daher vor Beginn der Tätigkeit nachschauen !

Nicht unbedacht den Komposthaufen umsetzen, z. B. mit Mist- oder Heugabeln! Manche Igel bevorzugen gerade Komposthaufen als Unterschlupf - daher vor Beginn der Tätigkeit nachschauen !

Nicht unbedacht mit dem Laubsauger herumliegendes aufsaugen! Kleinere Igel werden aufgesaugt - daher wenn denn der Einsatz unvermeidbar ist, mit der allerniedrigsten Blasfunktion das Laub unter Hecken oder Büsche pusten.

Gartenteiche, Schwimmbecken, Gruben, Schächte, Gräben, usw. Hineingefallene Igel können nicht von allein herauskommen - daher Ausstiegshilfen schaffen: Bretter hineinlegen, mit Erde anschrägen, usw., auch andere tierische Gartenbewohner werden es Ihnen danken.

Vogelnetze, Rebnetze, Fischernetze, ... straff spannen und nicht bis auf den Boden reichen lassen! auch Schnüre, Folien, Drähte, ... nicht unachtsam liegenlassen! Tiere können sich darin verfangen oder verwickeln und können in den meisten Fällen nicht mehr gerettet werden.

Kellertreppen - zur Verringerung der Stufenhöhe legt mensch auf jede Stufe an den Rand einen Zigelstein. Kellerfenster u. Lichtschächte sichert mensch mit engmaschigem Gitter, denn nicht nur Igel können hineinfallen.

Dosen, Becher, Plastiktüten, Müllsäcke, Trageringe von Getränkedosen, usw. Hungrige und unterschlupfsuchende Igel können sich darin verklemmen - daher keinen Müll achtlos wegwerfen und schon gar nicht liegenlassen oder "Gelbe Säcke" bis zur Abholung draußen stehenlassen.

Gartenfeuer, Osterfeuer, Brauchtumsfeuer, Verbrennen von Gartenabfällen, usw. Vor dem Entfachen des Feuers, die gesammelten Werke vorsichtig umschichten! Nicht nur Igel können sich in dem Haufen verstecken...

Hundebesitzer sollten ihre Hunde im Freien nicht unbeaufsichtigt buddeln oder graben lassen und in der Dämmerung nicht ohne Leine laufen lassen. Igel, die von Hunden ausgebuddelt werden, überleben dies in den seltensten Fällen.

Autofahrer sollten selbstverständlich einen Abstand zu vorderen Fahrzeugen halten! Es kann immer was Unvorhergesehenes passieren.

Wenn wir alle

mit unserer Natur

umsichtiger und verantwortungsbewußter umgehen

- haben wir noch alle lange Freude daran!