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Unser Fluffy ...
Fluffy wurde Carsten zum Geburtstag geschenkt. Carsten hatte vorher noch nie ein "eigenes" Tier, er kümmerte sich halt immer "nur" um die anderen. Aber wenn wir ehrlich sind, eigentlich war es Nephthys, die ihr Pfötchen auf dem Süßen hatte (aber nur sprichwörtlich, nicht in der Realität). Nephthys ist die große Aufpasserin, die große Freundin. Wehe wenn irgendjemand Fremdes in die Nähe von Fluffy kam, da wurde unsere liebe Nephthys urplötzlich gaaaanz wachsam. Immer wenn Nephthys Fluffy vor die Nase bekam, wurde er ganz vorsichtig abgeleckt und geputzt. Fluffy heißt so, weil er so süß und kuschelig zu uns kam. So viel Fell für so ein kleines Kerlchen. So flauschig, mit Puschelfüßchen! Eigentlich wollten wir eine Freundin für Cindy, hatten uns nach einem Mädchen umgesehen, aber als er da so traurig da in seiner Behausung im Zoogeschäft saß, konnten wir nicht anders. Schnell war uns klar, das es dieser kleine Kerl sein muß. Aber so unschuldig er auch aussieht, er hat es Faustdick hinter den Ohren. Er kann ein echter Macho sein. Als erstes mußte es Vincent merken, schnell hatte Fluffy nach dem Einzug ihm klargemacht, das er der Boss ist - zumindest wenn Cindy nicht da ist. Aber es ist ein harmonisches Zusammensein hier - zum Glück ist keines unserer Tiere ein Rabauke und / oder Prügelknabe (wie heißt eigenlich die weibliche Form davon?). Cindy und Fluffy verstanden sich von der ersten Sekunde an - NaJa - zumindest nach ersten Schlagabtausch ;) Cindy hat Fluffy recht flux klar gemacht das sie die Oberhand nicht aus der Pfote geben wollte, auch wenn die beiden gaaanz lieb miteinander sind. Da beide nicht "entschärft" sind, mußten wir die beiden schnell trennen - In dem Alter von Cindy wollten wir ihr keine Schwangerschaft antun und Fluffy keine OP. Bereits im ersten halben Jahr bemerkten wir Veränderungen bei Fluffy. Er hat ein Gendefekt. Somit nicht heilbar, maximal unterdrückbar. Grundsätzlich ist das nicht tödlich, nur arg lästig, da das Immunsystem logischerweise angegriffen ist. Der Gendefekt bewirkte, das Fluffy erblindete. Das störte unser "Puchelfüßchen" aber nicht ehrlich, mit Hilfe seiner Freunde Cindy, Nepumuk und Kasimir kam er gut zurecht und mümmelte, hüpfte durch die Gegend und schenkte uns allen Freude. Leider kamen die Schübe, mit denen der Gendefekt mehr Schaden anrichtet, in immer kürzeren Abständen. Zuletzt schwoll ein Auge so an, das es die Nervenbahnen eindrückte, das er vor Schmerzen nicht mehr selber Essen konnte. Nur unter Zuhilfenahme von Schmerzmittel konnte er von sich aus Essen. Da aber Schmerzmittel keine Dauermedikation sein kann, mußte Carsten die schwerste Entscheidung seines Lebens treffen. Fluffy wurde am 14.06.2006 von seinem Leiden erlöst. Er durfte nur 2,5 Jahre alt werden. |