über den Winter - Januar 2006: der 1. Kälte-Einbruch

Dadurch, dass Wizard & Widge sich an ihre Aufstallungsbehausung gewöhnt habenen, wohnen und schlafen sie weiter da, die Tür ist offen, so dass sie rein und rauslaufen können.

Das Hausinnere bekommt eine Extra-Portion Streu und Heu, das feuchte wird jeden Tag rausgeholt.

Damit der Bodenfrost nicht hochkommen kann, steht das Haus auf einer Palette, die mit dickem Styropor unterfüttert ist, gegen 2 Wände sind dicke Styroporplatten gestellt. Das Styropor ist vor dem Zugriff der Enten gesichert.

Wasserschüssel und Planschbecken werden öfter kontrolliert und von Eis befreit.

Außerdem kochen wir einen 1,5-Liter-Wasserkocher voll Wasser und mischen das in einer 10-Liter-Gießkanne mit heißem Wasser aus der Leitung (unseres ist relativ heiß, weil wir einen Boiler haben). Das wird auf die Wasserschüssel und das Planschbecken verteilt - gut, das macht das Wasser nicht warm, aber es ist nicht mehr ganz so eisig. Je nach dem wie kalt es ist, wird das wiederholt, auf jeden Fall einmal morgens.

Schließlich wollen wir die beiden nicht zu sehr in punkto warmes Wasser verwöhnen. Zudem, wenn das Wasser zu warm ist, wäscht sich das Fett aus den Federn, dann verlieren sie den Abperleffekt und werden naß bis auf die Haut und dem entsprechend kalt - das geht gar nicht.

Damit sich die Entis nicht auf den Schnabel legen, wird eventuelles Eis um das Planschbecken mit Sand abgestreut.

Für den Fall, dass es wesentlich kälter wird und/oder Wind und Schnee zu arg reinpusten, werden wir eine Plane vor den Maschendraht hängen.

Diana hat sich mitlerweile dran gewöhnt, dass es so okay ist und die Entis sich pudelwohl fühlen. Anfangs hätte sie die Entis nachts am liebsten mit ins große Haus genommen "Die frieren bestimmt, wenn das heut nacht so kalt wird." - Nein, tun sie nicht. Ente, die tagsüber auf kalten Steinen liegen kann, friert nachts nicht in einem gut gepolsterten Haus. Außerdem wärmen sich die 2 gegenseitig - es schlägt einem zwar nicht die Hitzewelle aus der Hütte entgegen, aber es ist warm und die 2 sind putzmunter. Und so lange sie ein gutes Immunsystem haben, macht denen das kalte Wetter gar nichts aus - also kriegen die beiden 'ne Portion Obst extra.